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“SQL Server Performance-Ratgeber” zum Sonderpreis – Nur noch wenige Exemplare verfügbar!

Mein Buch “SQL Server Performance-Ratgeber: Datenbank-Optimierung für Architekten, Entwickler & Administratoren” ist fast vergriffen (über eine aktualisierte Neuauflage wird bereits nachgedacht). Der Verlag hat mir freundlicherweise die letzten Exemplare zur Verfügung gestellt, die ich nun zum deutlich reduzierten Preis anbieten kann. (Alles natürlich mit offizieller Rechnung inkl. ausgewiesener Mehrwertsteuer.)

Wer sich also eines der letzten Exemplare (quasi direkt vom Autor) sichern will, sollte sich also möglichst schnell (am besten per Mail an buch@panthersql.de) bei mir melden, denn es sind jetzt bereits nur noch ca. 70 Exemplare übrig.

sqlserverperformanceratgeber

Robert Panther
SQL Server Performance-Ratgeber: Datenbank-Optimierung für Architekten, Entwickler & Administratoren
entwickler.press
292 Seiten (Softcover)
ISBN: 978-3-86802-030-4
alter Preis: 39,90 € inkl. MwSt.
Sonderpreis: 9,90 € inkl. MwSt. (zzgl. 3,- € Versandkosten)

Neuer Datentyp für SQL Server vNext

Wieder einmal sind aus gut informierten Kreisen ein paar Details zu einem möglichen neuen Feature für die nächste Version von SQL Server bekannt geworden. Während allgemeine Trends wie bessere Performance, höhere Verfügbarkeit und bessere Cloud Integration sicherlich weiter fortgesetzt werden, ist dieses Feature für die meisten eher überraschend:

Neuer Datentyp: FUZZYBIT

Während der altbekannte Datentyp BIT nur eine zwei- (TRUE/FALSE) bzw. dreiwertige (TRUE/FALSE/NULL) Logik abbildet, sind mit dem neuen Datentyp FUZZYBIT auch Zwischenwerte möglich. Der Wert NULL erlaubt es ja heute bereits, einen unbekannten Wert zu repräsentieren. Mit dem FUZZYBIT kommen nun noch die Zwischenstufen LIKELY (wahrscheinlich) und UNLIKELY (unwahrscheinlich) dazu, so dass sich daraus eine sogenannte fünfwertige Logik ergibt. Um das Wording durchgehender zu gestalten, kann man anstelle von NULL auch das neue Schlüsselwort UNKNOWN verwenden, so dass sich damit insgesamt folgende Abstufungen ergeben:

TRUE – LIKELY – UNKNOWN – UNLIKELY – FALSE

Mit diesem neuen Datentyp wird es künftig einfacher möglich sein, Erkenntnisse aus unstrukturierten Big Data Datenquellen in einem relationalen Data Warehouse abzulegen.

Der Name FUZZYBIT leitet sich aus dem Begriff “Fuzzy Logic” ab, der ebenfalls für eine stärkere Differenzierung der zweifachen Booleschen Logik steht. Offen ist bisher noch, ob das Prinzip der Fuzzy Logic auch auf andere Datentypen ausgeweitet wird.

BASTA! vom 22.-26. September 2014 in Mainz

Auch in diesem Jahr bin ich wieder auf der BASTA! in Mainz als Speaker im Einsatz.

Bereits am Dienstag halte ich von 10:00 bis 11:15 Uhr einen Vortrag zum Thema Performante Datenbankzugriffe mit T-SQL, in dem ich altbewährte aber auch neuere Methoden vorstellen will um effektive SQL-Abfragen zu schreiben.

Am Mittwoch unterstütze ich meinen Kollegen von 14:00 bis 15:15 Uhr Florian Nattermann bei seinem Vortrag zum Thema In-Memory Datenbanken vs. Columnstore Index, in dem er diese beiden neuen Technologien gegenüberstellt.

Die BASTA! läuft wie gewohnt ganze 5 Tage wovon am Pre-Conference-Day (Montag) und Post-Conference-Day (Freitag) ganztägige Workshops angeboten werden, während der Rest der Konferenz mit meist 75-minütigen Vorträge aus verschiedenen Bereichen rund um .NET, Windows und Javascript gefüllt ist. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf der offiziellen Veranstaltungs-Website: http://www.basta.net

BASTA! Herbst 2014 Speakerbutton 2

Bericht: SQL Saturday in Sankt Augustin

Am 28.06. veranstaltete die PASS zum dritten Mal einen SQL Saturday in Deutschland. Dabei wurde zum zweiten Mal die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin als Veranstaltungsort gewählt. Die gute Erreichbarkeit mit dem Auto sowie (am Wochenende) ausreichenden Parkplatzmöglichkeiten sprechen für den Veranstaltungsort. Lediglich die etwas unbequemen Hochschul-Sitzbänke hinterließen einen suboptimalen Eindruck, der durch die qualitativ hochwertigen Vorträge aber mehr als wettgemacht wurde. So fanden sich dann auch ca. 250 Teilnehmer ein, die sich die 30 Vorträge (verteilt auf 5 parallele Tracks zu den Bereichen BI, DBA, Development, Mixed und Open) anhörten. Unter den Speakern waren viele international renommierte Experten, bekannte Buchautoren und MVPs vertreten, darunter Scott Klein, Andreas Wolter, Dr. Holger Schwichtenberg, Dejan Serka, Chris Testa-O’Neill, Matija Lah, Uwe Ricken, Christoph Muthmann, Oliver Engels, Konstantin Klein (um nur einige zu nennen). Die Vorträge deckten verschiedene Themenbereiche und Niveaus ab, so dass für jeden sicherlich etwas Interessantes dabei war. Zwischen den Vorträgen gab es Gelegenheit sich bei den verschiedenen Sponsoren der Veranstaltung über deren Produkte aus dem SQL Server Umfeld zu informieren. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch diverse Verlosungen der Sponsoren, so dass sich viele Teilnehmer über diverse Sachpreise (vom Buch bis hin zu Hardware) freuen konnten. Doch bereits am Vortag der Veranstaltung trafen sich bereits einige SQL-Enthusiasten an der Hochschule um sich beim Big Data Hackathon intensiv mit Microsoft BigData-Technologien wie HDInsight und PowerBI (PowerQuery, Power View, Power Map und andere) auseinanderzusetzen.

Insgesamt war dieser SQL Saturday eine runde Veranstaltung, die jedem zu empfehlen ist. Schließlich gibt es nicht oft die Möglichkeit quasi zum Nulltarif an so viele interessante Informationen zu kommen. Auf der Website zur Veranstaltung kann man sich zu einigen Vorträgen die PowerPoint-Slides ansehen: http://www.sqlsaturday.com/313/eventhome.aspx

Beim SQL Saturday handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die von der Professional Association for SQL Server (kurz PASS), weltweit durchgeführt wird. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass keinerlei Teilnahmegebühr erhoben wird, die Veranstaltung also komplett durch Sponsoren finanziert wird. Dafür, dass die Teilnehmer einen Samstag Freizeit opfern, bekommen diese hochkarätige Vorträge zu allen möglichen Themen rund um SQL Server von ausgewiesenen Experten zu hören (darunter viele MVPs).

Neues Buch zur Optimierung von SQL-Abfragen

Bei entwickler.press ist gerade mein neues Buch – oder genauer Büchlein – zum Thema Optimierung von SQL-Abfragen erschienen. Das Buch erklärt in kompakter Form am Beispiel von Microsoft SQL Server, wie man performante SQL-Abfragen formuliert. Dabei wird auch auf die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen, die verschiedene Versionen des Produkts (bis hin zu SQL Server 2014) bieten. Viele Optimierungsansätze sind jedoch auch auf SQL-basierte Datenbank-Management-Systeme anderer Hersteller anwendbar. Auch wenn der Text sich primär an Anwendungs- und Datenbankentwickler richtet, dürfte der Inhalt auch für Administratoren interessant sein, zumal die Praxisbeispiele auch diesen Teil mit abdecken.
Das Buch ist bewusst kompakt gehalten und bildet eine auf SQL-Optimierung konzentrierte (aber auch aktualisierte und um neue Inhalte ergänzte) Teilausgabe meines – ebenfalls bei entwickler.press erschienenen – SQL Performance-Ratgebers.

SQL-Abfragen optimieren

Robert Panther
SQL-Abfragen optimieren
Was Entwickler über Performance wissen müssen
entwickler.press
176 Seiten (Softcover)
ISBN: 978-3-86802-123-3
Preis: € 12,90 inkl. MwSt.

Alternativ auch als eBook erhältlich:

PDF-ISBN: 978-3-86802-310-7
PDF-Preis: 9,99 €

EPUB-ISBN: 978-3-86802-650-4
EPUB-Preis: 9,99 €

Weitere Infos:

Neue Features für künftige Versionen von SQL Server

Zeitgleich mit dem Erscheinungstermin von SQL Server 2014 sind in Insider-Kreisen vereinzelte Infos über geplante Features für die nächsten Versionen von SQL Server durchgesickert. Da die Features alle noch in einem frühen Entwicklungsstadium sind, ist allerdings leider noch nicht abzusehen, in welcher Version von SQL Server diese implementiert werden.

Neues Energiespar-Feature – “Always-Off”

Die Energiepreise steigen in den letzten Jahren stetig. So ist es nur konsequent, dass im Zuge der “Green-IT” auch über Energiesparmöglichkeiten bei SQL Servern nachgedacht wird. Unter dem Codenamen “Always-Off” wird derzeit an einer Technologie gearbeitet, mit der SQL Server überwiegend quasi im Standby-Betrieb laufen und damit kaum Strom verbrauchen. Sobald Datenbank-Abfragen eintreffen, wechseln diese möglichst schnell wieder in den aktiven Modus zurück. Die daraus resultierenden erhöhten Latenzzeiten werden durch die kürzeren Boot-Zeiten der aktuellen Betriebssystemgeneration sowie durch hochperformante SSD-Platten möglichst gering gehalten. Erfolgt dann innerhalb einer gewissen Zeit keine weitere Abfrage, wechselt der Server wieder in den Standby-Betrieb zurück. Natürlich ist dieses Feature nicht für Umgebungen sinnvoll, die hochverfügbar sein müssen. Interessanter dürfte das Feature beispielsweise für Archivlösungen sein, in denen nur sporadisch Datenbankzugriffe erfolgen und eine Latenzzeit von wenigen Sekunden verschmerzbar ist.

Neue Form des Index-Alignment

Performance-Themen spielen seit einigen Jahren eine große Rolle bei jeder neuen SQL Server Version. So wird zur Zeit an einer neuen Variante des Index-Alignment gearbeitet, bei der – basierend auf Zugriffsstatistiken – die am meisten genutzten Daten an den Anfang des Indexes verschoben werden. Da das Erstellen dieser Statistiken selbst einen gewissen Verwaltungsoverhead mit sich bringt, muss dieses Feature über eine Datenbankoption erst einmal generell aktiviert werden. Anschließend können einzelne Indizes über eine ALTER-Anweisung so konfiguriert werden, dass diese das neue Index Alignment nutzen. Dafür ist bisher die folgende Syntax vorgesehen:

ALTER INDEX IX_IndexName ON Schema.Tabelle ALIGN FOR FASTSEEK

Neuer Datentyp: Pocket Money

Für Kleinbeträge, bei denen auch eine Genauigkeit von lediglich 3 Stellen (nicht 4 wie bei money und smallmoney) hinter dem Komma ausreicht ist ein neuer Datentyp namens Pocket Money geplant. Vorteil dabei ist, dass dieser Datentyp lediglich 2 Bytes benötigt. Hier eine Übersicht der dann verfügbaren Währungs-Datentypen mit deren Speicherbedarf und Wertebereichen:

  •  money (8 Bytes): -922,337,203,685,477.5808 bis 922,337,203,685,477.5807
  • smallmoney (4 Bytes): – 214,748.3648 bis 214,748.3647
  • pocketmoney (2 Bytes): -32.768 bis 32.767

Neuer Datentyp: varchar(min) / nvarchar(min)

Auch im Bereich der alphanumerischen Datentypen sind neue Varianten angedacht. Allerdings handelt es sich dabei streng genommen lediglich um Aliasse für bereits bestehende Datentypen, mit denen verhindert werden soll, dass unbedarfte SQL Server Anwender varchar/nvarchar-Spalten mit Längen definieren, bei denen der Speicherbedarf höher ist, als mit den vergleichbaren char/nchar-Varianten. Die neuen Datentypen varchar(min) und nvarchar(min) definieren damit die kleinstmögliche Breite, ab der die Verwendung eines alphanumerischen Datentyps variabler Länge sinnvoll sein kann. Somit entspricht varchar(min) dem Datentyp varchar(4), während nvarchar(min) eigentlich dasselbe ist, wie nvarchar(2).

Die hier aufgezählten Features sind nur eine kleine Auswahl von geplanten oder teilweise bereits in Entwicklung befindlichen Neuerungen. Die Zeit wird zeigen, welche davon auch morgen noch in der Planung bleiben.

 

SQL Server Data Tools für SQL Server 2014 veröffentlicht

Kurz vor Erscheinen des neuen SQL Servers hat Microsoft nun eine neue Version der SQL Server Data Tools veröffentlicht. Diese beinhaltet bereits die Unterstützung für den kommenden SQL Server 2014 (und installiert sogar schon die SQL Server 2014 Express LocalDB mit). Es gibt aber auch ein paar Neuerungen, die sich selbst in Zusammenhang mit älteren SQL Server Versionen nutzen lassen:

  • Erstellung von eigenen Regeln für die statische Code-Analyse über eine SSDT API
  • nachträgliches Filtern von Daten, die über den SQL Server-Objekt-Explorer angezeigt werden
  • erweiterte Azure Integration (Link von Visual Studio auf Management Portal)
  • neue Features für den Transact SQL Editor: Verbindung ändern, Alle Abfragen trennen
  • Data Compare: Einstellungen in einer .dcmp-Datei speichern

Insbesondere die Möglichkeit, die Data Compare Settings zu speichern, ist ein Feature, das von vielen Benutzern gewünscht wurde. Allerdings ist die Umsetzung noch etwas fraglich, denn scheinbar werden vor allem die Connections, nicht aber die Auswahl der zu vergleichenden Tabellen gespeichert.

Im Gegensatz zur Vorgängerversion wird nun neben Visual Studio 2012 auch Visual Studio 2013 unterstützt. Dafür fällt die Variante für Visual Studio 2010 weg.

Weitere Infos:

 

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